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13. September 2026

Ligarückblick

Jubel in Gräfenhausen, Trauer in Dieburg.

Gräfenhausen hat es geschafft. Im Jahr zuvor nur durch den Rückzug einer Mannschaft den Platz in der 3. Bundesliga gehalten, schafften es die Mannen und Frau rund um Kapitän Sascha Dechert mit letzter Kraft den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen und durften anschliessend den Aufstieg in die zweite Bundesliga feiern. Ein Grand mit Dreien Schneider brachte den direkten Konkurrenten in Zugzwang, das gezwungene Notspiel missglückte und der Jubel war groß.

Am anderen Ende der emotionalen Skala: Dieburg erste Mannschaft. Vor dem letzten Spieltag knapp auf einem Abstiegsplatz stehend war klar, es müssen Wertungspunkte her, je mehr desto besser. Gleichzeitig wusste man auch, dass man dafür die denkbar schwierigsten Gegner hatte. Mit dem neuen Meister aus Dresden eine der Übermannschaften der letzten Jahre. Dazu Elmenhorst, die mit unveränderter Aufstellung um Daniel Schröder und Holger Bartelt seit vielen Jahren um den Titel mitkämpfen. Und Wegberg, mit dem neuen Weltmeister Frank Klix sowie weiteren sehr erfahrenen Bundesligaspielern. Eine härtere Gruppe hätte man vermutlich nicht zusammenstellen können. Man kämpfte, aber am Ende trat das befürchtete Ergebnis ein und Dieburg muss nächstes Jahr in der zweiten Bundesliga um den Wiederaufstieg kämpfen.

In der dritten Bundesliga wollte Dreieichenhain eigentlich direkt wieder aufsteigen, aber die Messe war schon nach zwei Spieltagen gelesen. Am Ende belegten sie Platz 6, direkt hinter der zweiten Dieburger Mannschaft rund um Altmeister Lothar Brand, die ebenfalls die ersten beiden Spieltage vom Kartenpech verfolgt waren. Im hinteren Bereich war es spannend für Dieburg III. Die ganze Saison standen sie auf einem Abstiegsplatz, erst am letzen Spieltag fanden sie ihren Rhythmus und punkteten deutlich, so dass sie die Klasse halten konnten.

In der Oberliga hofften die reizenden Buben rund um Uwe Lautenschläger auf Ausrutscher der Tabellenspitze. Aber die beiden Aufstiegskandidaten gaben sich keine Blöße, so dass auch die 7 Wertungspunkte nicht ausreichten um noch einen Aufstiegsplatz zu ergattern. In Babenhausen schaute man vor dem letzten Spieltag mit einigen Sorgenfalten auf die Tabelle, war man doch mit einigen anderen Mannschaften punktgleich mit den Abstiegsplätzen. Aber das Team um Hartmut Sydlik spielte seine ganze Routine aus und hielt souverän die Klasse. Gernsheim musste in der ungewohnten Oberliga Baden spielen, am Ende landeten sie auf Platz 10.

In der Landesliga verpasste Gernsheim II knapp den Aufstieg und wurde Tabellendritter. Dahinter Walldorf (6.), Dieburg IV (9,), Gräfenhausen II (14.) und Groß-Umstadt (16.).

In der Bundesliga Damen war schon vor dem letzten Spieltag klar, dass es für die Dieburger Damen um nichts mehr ging. Abstand nach vorne und hinten zu groß. So spielten das Team um Betty Caspary und Marion Hoffmann locker auf, am Ende wurden sie Sechster.
Ein neugegründetes Team aus unserem Landesverband, in dem auch Spielerinnen aus Südhessen beteiligt waren, sammelte viel Erfahrung in der Liga und erzielte einige Achtungserfolge, am Ende blieb dennoch nur der letzte Platz.

Auf ein Neues im nächsten Jahr. Gut Blatt